

Die Exakta 66 wurde als Neukonstruktion erstmals im Jahr 1938 vorgestellt. Sie erreichte aber nicht die von den Ihagee-Produkten ansonsten gewohnte technische Zuverlässigkeit. Deshalb wurden nur knapp 2000 Exemplare hergestellt und die Produktion bereits nach einem Jahr wieder eingestellt.

Anfang der 1950er Jahre wurden erneut einige Kameras dieser Baureihe produziert; jedoch waren auch diese wiederum nicht hinreichend funktionssicher. Die Fertigung der Kamera wurde aufgegeben und eine völlige Neukonstruktion entwickelt, die 1954 in einer der Hasselblad vergleichbaren Bauform vorgestellt wurde.
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Die Baupläne dieser Exakta 66 (quer) übernahm einige Jahre später die Pentacon Dresden und schuf daraus die Praktisix und deren Folgemodell Pentacon six. Zuletzt fand sie als EXAKTA 66 in den frühen 1990er eine späte Auferstehung.
Bezeichnenderweise konnten aber die ursprünglichen technischen Probleme mit dem Filmtransport nie restlos beseitigt werden.
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