
Der Name Kleinbildkamera ist untrennbar mit der Leica verbunden. Diese verwendete erstmals den handelsüblichen 35 mm - Kinofilm als Negativmaterial. Ihr Entstehen verdankt sie dem Konstrukteur Oskar Barnack und dem Fabrikanten Ernst Leitz. Mit einer ersten Serie von 500 Apparaten begann die Leica 1924 ihren eigenen Siegeszug und zugleich den der Kleinbildkamera im allgemeinen.

In den Jahren danach kamen weitere Kameras auf den Markt, die das gleiche Aufnahmematerial benutzten - Contax, Exakta, Retina, Baldina und erst viele Jahre später auch Paxette und Silette sind die Bekanntesten. Viele weitere grosse und kleine, bekannte und unbekannte Namen und Marken kamen hinzu. Manche waren nur Zufallsprodukte oder wurden nur in kleinen Stückzahlen gebaut. Die meisten Modelle wendeten sich an den sogenannten "Fotoamateur" und wurden in einfacher Ausstattung zu geringen Preisen angeboten. Andere wiederum waren technische Feinmechanik-Monster. Ein Eldorado für Sammler, im Laufe der Zeit werde ich hier die aus meiner Sicht interessantesten Produkte vorstellen.
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